People Analytics Projekte sind sehr unterschiedlich. Die Einen stellen Hypothesen zur Verbesserung der Zusammenarbeit auf. Zum Beispiel: “Die Einführung von regelmäßigen fünf Minuten Pausen, in welchen man den Arbeitsplatz verlässt und beispielsweise einen Espresso trinkt, senkt die Burnout Rate”. Diese Hypothesen werden getestet, die Ergebnisse gemessen und im Erfolgsfall auf das gesamte Unternehmen übertragen. Andere Nutzen ihr Social Intranet um Zusammenarbeit, Einfluss, Kontaktnetzwerke im Unternehmen, und vieles mehr zu analysieren. Und wieder andere setzen auf voll automatisierte “Management Cockpits”, die den Führungskräften allmorgendlich Vorschläge für ihr Verhalten machen. Auch wenn einzelne Entwicklungen von People Analytics nur bedingt sinnvoll sind, kann die überwiegende Zahl der Projekte – richtig umgesetzt – für Unternehmen und Mitarbeiter einen echten Mehrwert darstellen.

Und da sind wir auch schon bei dem Grund angekommen warum wir uns mit People Analytics befassen sollten. Weltweit ist People Analytics seit 2009 auf dem Vormarsch. In vielen internationalen Unternehmen ist es inzwischen Normalität auch Mitarbeiterverhalten zu analysieren, auszuwerten und so die Zusammenarbeit zu verbessern. Es stellt sich also auch im datenschutzorientierten Deutschland nicht die Frage ob People Analytics Realität wird, sondern wann und wie. Wir sollten jetzt dafür sorgen, dass Unternehmen und Mitarbeiter von diesem Instrument, das uns allen große Chancen für eine bessere Zusammenarbeit bietet, profitieren.

Sie möchten noch mehr zu People Analytics erfahren oder sich selbst engagieren? Besuchen Sie das People Analytics Projekt des openBIT e.V.